Dreirad ins Glück
 


Aktuelles aus dem Diakonischen Werk

Dreirad ins Glück

Anke Hahn liebt das Radfahren. Doch aufgrund ihrer Arthrose tut sie sich mit Bewegung schwer, verrät sie. Dazu kam vor einiger Zeit ein Sturz vom Fahrrad; seitdem traue sie sich das Radeln auf dem Zweirad nicht mehr. Also suchte sie über ein Jahr nach einem stabilen Dreirad. „Aber die sind neu sündhaft teuer.“ Sie fragte beim sozialen Radhaus – mit Erfolg.

 

Denn die Radwerkstatt des Paul-Pfinzing-Gymnasiums unter Ralph Schmidt hatte von Zweirad Teuchert ein solches Stück gespendet bekommen. „Da war das Teil zum Antreiben der Hinterräder kaputt und für ihn hätte sich das Reparieren nicht gelohnt“, erzählt Schmidt. Mit Mitteln des Gymnasiums kaufte die Radwerkstatt ein Ersatzteil, die Schüler Blanca und Alexander bauten es ein. Und über Andi Roller vom sozialen Radhaus, mit dem die Schule bereits lange erfolgreich kooperiert, wie Björn Bracher von der Diakonie betonte, wussten die PPGler von Hahns Anfrage. Drei Gänge hat das dunkelgrüne Dreirad, das sich laut Schmidt ganz anders fährt als der Kollege mit zwei Reifen. Er bot im Namen der Radwerkstatt an, das Gefährt nach ein paar Wochen noch einmal zu inspizieren und über Kunstlehrer Ulf Geer einen leichten Holzkorb hinten einbauen zu lassen. Kaum war das Rad übergeben,warAnkeHahnnichtmehr zu bremsen: Sie testete ihren neuen rollenden Untersatz sofort. Das Bild zeigt Alexander, Melanie Ketterer von der kirchlichen allgemeinen Sozialarbeit der Diakonie, Anke Hahn, Dorothea Müller Philipps Sohn vom sozialen Radhaus, Blanca Bold und Andi Roller (v. links). Foto: A. Pitsch

(HZ, 02.07.2020)

Meldung vom: 02.07.2020