Aus dem Diakonischen Werk

Womega ist jetzt in der Spitalgasse

Es herrscht wieder Leben im Erdgeschoss der Spitalgasse 6. Die Womega des Diakonischen Werks Altdorf-Hersbruck-Neumarkt ist vom Dietrich-Bonhoeffer-Haus in der Grabenstraße hierher gezogen. Nun finden hier suchtmittelabhängige Menschen Hilfe und Beratung.

Die Womega bietet ihnen dabei betreutes Wohnen in Wohngemeinschaften an. Wer will, kann aber auch weiterhin in seiner eigenen Wohnung leben und dennoch die Betreuung in Anspruch nehmen. Einer, der regelmäßig zur Beratung kommt, ist Rudi Brassen. „Ohne die Womega hätte ich es nicht geschafft, trocken zu bleiben“, sagt er offen und ehrlich. Die Beratungsstelle sei für ihn mittlerweile wie eine Familie. Es sei am Anfang zwar sicherlich nicht einfach, sich seine Sucht einzugestehen, doch es lohne sich, diesen Schritt zu tun, ist Brassen fest überzeugt. „Einfach mal bei uns reinschauen“, rät auch Carmen Obesser  allen, die von einem Suchtmittel abhängig sind – egal ob von Alkohol, Drogen oder Medikamenten. Obesser ist wie auch Michael Sperl eine von fünf Sozialpädagogen, die hier in der Womega tätig sind. Die Beratungsstelle hat übrigens montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet und scheint in dem Viertel schon angekommen zu sein. Ein Passant grüßte die Sozialpädagogen im Vorübergehen freundlich und warf gleich einen neugierigen Blick in die Räumlichkeiten.